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Der Rekord ist geschafft! Fest 2112: In Eisenberg bis gestern Abend die längste 400-m-Staffel der Welt gelaufen Von Claudia Bioly Eisenberg. Es ist geschafft! In Eisenberg wurde am Wochenende die längste 400-Meter-Staffel der Welt gelaufen. Gestern um 16.43 war der alte, 1999 an gleicher Stelle aufgestellte Rekord von 1920 Läufern egalisiert. Die neue Zielmarke - 2112 Läufer - wurde allerdings erst nach Redaktionsschluss erreicht. Mit der neuen Bestmarke wollen die Initiatoren vom FSV Einheit Eisenberg nun, zehn Jahre später, wieder ins "Guinness-Buch der Rekorde" kommen. Männer, Frauen, Kinder, Junioren und Senioren - Läufer von 3 bis 81 Jahren (!), aus Eisenberg und aus halb Deutschland - haben zu diesem grandiosen Erfolg beigetragen. Sie können jetzt stolz von sich sagen: Wir sind Weltrekordler!

In den über 60 Stunden Laufzeit gab es nur wenige "Durststrecken", wo die Leute knapp wurden. In den frühen Samstag-Morgen-Stunden wäre die Kette fast gerissen. Mit Mobilisierung aller Kräfte und etwas langsameren Rundenzeiten gelang es, dieses "Loch" zu überwinden. Ein weiteres gab´s Samstagvormittag, aber da war es nicht ganz so schwer, die Lücken zu füllen. Ansonsten riss die Schlange der Wartenden kaum je ab. Nach knapp 30 Stunden wurde Samstagnachmittag die Marke "1000" geknackt - von Tobias Gerth aus Bad Köstritz. Ein Highlight war auch der Besuch der Basketball-Bundesliga-Mannschaft von Science City Jena. Die "Riesen" liefen jeder ihre Runde, ihr Kapitän markierte um 15.18 Uhr die Halbzeit der 2112 Läufer: Er war Nr. 1056.

Neben weiteren Sport-Promis (Marlies Göhr, Andre Greipel, UIi Kaden u.a.) traten auch ganz andere Prominente an, z.B. "Gottlieb Wendehals". "Der Samstagabend und die Nacht waren phantastisch", berichtete Robert Schieferdecker gestern früh, müde, aber noch ganz begeistert. Ray-Wilson-Konzert, super Lichterfest im Freibad, immer genug Leute in petto für den Lauf... So kam man bis in den Sonntag hinein gut voran. Inzwischen hatte man auch etwas Zeit aufgeholt, der Rundendurchschnitt sank. Gestern abend rückte u.a. noch der TSV Königshofen in großer Formation an und die Feuerwehr aus Weißenborn. Das Lauf-Ende - erst für 18 Uhr anvisiert, dann 20, dann 22 Uhr, - rückte allerdings immer weiter nach hinten. Für alle, die nicht bis zum Schluss bleiben konnten, gab es gegen 16.30 Uhr schon mal Grund zum Jubeln, als Robert Schieferdecker auf der Bühne verkündete: Der alte Rekord ist Geschichte!Ein Wahnsinn, die ganze Veranstaltung, und kein Vergleich mit 1999. Noch viel besser!

Quelle: OTZ

 

 

 
 
 
 
 
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